Wir veröffentlichen Schriften, welche Aspekte der Musizierpraxis und Musiktheorie des 18. Jahrhunderts beleuchten.
SG012 - Astrid Knöchlein: Verzieren – wie Telemann!
SFr. 65.00
In seinen Methodischen Sonaten und Trietti methodichi hat Georg Philipp Telemann (1681–1767) langsame Sätze mit Verzierungen versehen. Darin sind die Grundmelodie, der sogenannte «simple Gesang», und die verzierte Fassung in jeweils eigenen Notensystemen wiedergegeben.
Diese Verzierungen hat Astrid Knöchlein in diesem zweibändigen Werk in Kategorien umfassend zusammengestellt und beschrieben (Band II). Damit stellt sie einen reichhaltigen «Verzierungsbaukasten» für die musikalische Praxis zur Verfügung. Daneben erläutert und analysiert sie in Band I die musiktheoretischen Grundlagen von Telemanns Verzierungsweise.
Probeseiten Band I
Probeseiten Band II
weiterführendes Kapitel zum Download:
«Allgemeine Analysen der verzierten Sätze des methodischen Sonaten und Trietti methodichi sowie ausgewählter Verzierungen»
Astrid Knöchlein ist eine in führenden europäischen Barockorchestern tätige Barockoboistin und Blockflötistin sowie Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe. Zahlreiche CD-, DVD- und Radioaufnahmen dokumentieren ihr Schaffen. Ihre beiden Instrumente erlauben ihr, das Repertoire vom Mittelalter bis zur Moderne abzudecken. Darüber hinaus gibt sie mit grosser Leidenschaft ihr Wissen an ihre Schüler und Studenten weiter. Nach ihren mit Auszeichnung absolvierten Studien der Blockflöte und Barockoboe in Zürich, Trossingen, Verona und Amsterdam schloss sie 2017 ein Kulturmanagement-Studium an der PH Ludwigsburg mit dem Hochschulzertifikat ab.
SG013 - Oskar Peter: Traversflötenspiel heute, Heft 1 (ab sofort lieferbar)
SFr. 32.00
Schmid & Genewein
SG013 - Oskar Peter: Traversflötenspiel heute, Heft 1 (ab sofort lieferbar)
SFr. 32.00
Traversflötenspiel heute eröffnet Lernenden jeden Alters und auf unterschiedlichen Niveaus einen systematischen Zugang zum Traversflötenspiel – von den elementaren Grundlagen über Form- und Stilkunde bis hin zur Interpretationslehre. Oskar Peter konzipierte es als Grundlage für seinen Unterricht an der Schola Cantorum Basiliensis; eine Veröffentlichung erfolgt jedoch erst mit der vorliegenden Edition. Diese Ausgabe umfasst 4 Hefte:
Heft 1 vermittelt die Grundlagen der Traversflöte und stellt anhand von Liedern und Stücken durch den Jahreslauf den Bezug zum Liedhaften und Tanzartigen der Musik her.
Probeseiten
Heft 2 öffnet die Tür zur stilistischen Vielfalt barocker Tänze.
Heft 3 bietet Anleitungen zum täglichen Üben und widmet sich dem kantablen Stil sowie ausdrucksvollen Charakterstücken im französischen Geschmack.
Heft 4 führt in das Lesen alter Drucke und Handschriften sowie in den französischen Violinschlüssel ein und schliesst mit Beispielen des Strengen Stils (Imitation, Fuge und Kanon).
Oskar Peter (*1943) studierte von 1962 bis 1966 am damaligen Konservatorium Winterthur Querflöte. Sein Interesse an der historischen Aufführungspraxis führten ihn an die Musikhochschule Köln, wo er bei Hugo Ruf Alte Musik studierte. Zugleich beschäftigte er sich autodidaktisch mit der Traversflöte, deren Spielweise er anhand der alten Quellen ergründete. Nach Jahren des Unterrichtens in Winterthur wurde er 1976 an die Schola Cantorum Basiliensis berufen. Dort leitete er bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2008 die Ausbildungsklasse für Traversflöte und betreute zugleich eine Laienklasse, der er seine Begeisterung für historische Flötenmusik weitergab. 1992 gehörte er zu den Mitbegründern der Freien Musikschule Zürich, deren Kollegium er bis 2003 angehörte. Daneben war er auch als Herausgeber für den Amadeus-Verlag tätig. Als Komponist orientiert er sich an der «Erweiterten Tonalität», inspiriert von Heiner Ruland, in dessen Werken die Traversflöte häufig eine besondere Rolle spielt.